Berichte 2015


Weihnachtsfeier

Gratin mal anders

Abendliche Wanderung zur Perdöler Mühle

„ Feuerzangenbowle geht ins Gemüt“
… eine Textzeile aus gleichnamigen Roman von Heinrich Spoerl.
Dies wollten 34 LandFrauen am warmen 5.Novemberabend ausprobieren.Eine kleine Wanderung mit Fackeln, Laternen und Taschenlampen führte uns zur Perdoeler Mühle.
Hier erwartete uns Frau Hirschberg und ihr Team mit einer warmen Kartoffel-Selleriesuppe an einer herbstlich dekorierten Tafel.
Im Hintergrund lief der historische Film mit Heinz Rühmann,- ein sehr stimmiges Bild.
Nach der Stärkung kam die „blutrote, dampfende Flüssigkeit“ auf den Tisch, „ein leiser, betäubender Dunst zog durch den Raum“.
Wer jetzt noch wissen möchte, was „Krambambuli“ heißt, erkundige sich bitte bei den Nachtwanderern…

Kulinarik im ReNatur Stolpe

Nachdem das „Arbeitsteam“ sich einige Male zum Besprechen
und Vorbereiten getroffen hatte, startete am Sonntag,den 20.09.2015 die „Kulinarik“ in Stolpe.
Kohlpfanne mit Kassler, dazu Salzkartoffeln, wurden angeboten und waren
nach drei Stunden bereits verkauft.
Unser Team war sehr motiviert und hatte viel Spaß.


Köstliches Kürbiskochen

Kürbispizza, -gratin und Flammkuchen, - das ist nur eine kleine Auswahl an Rezepten, die die LandFrauen mit Margret Rahlf in der Schulküche am 15. September ausprobiert haben.
15 Teilnehmerinnen ließen sich von der Vielfalt dieser Frucht beeindrucken und es sich beim anschließendem  Essen schmecken.


Schmieden mit Reiner Steen

Mal was Neues ausprobieren, das wollten die LandFrauen am Dienstag, 1.September in Belau.
Per Fahrrad oder Auto trafen 30 LandFrauen bei der Familie Steen ein.
Reiner Steen hatte bereits das Schmiedefeuer entfacht und bot zusammen mit Egon Kruse an das Schmieden von Haken oder Herzen auszuprobieren.
In zünftiger Tracht ging es ans Werk. Danach las Reiner Steen während der Kaffeerunde einige Döntjes rund ums Schmieden vor.
Eine Überraschung hatte er noch für die LandFrauen: Er überreichte uns eine selbstgeschmiedete Biene!
Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Familie Steen, dass sie ihre Werkstatt für uns geöffnet haben und den unterhaltsamen Nachmittag ermöglichten.
Auch den Kuchenbäckern und Kaffeekochern für ihre Mühe vielen Dank.


Lesegärten Ruhwinkel

Diesen sonnigen, entspannten Nachmittag werden die Besucher in guter Erinnerung behalten.
Dafür bedanken wir uns herzlich bei den 4 Gartenbesitzern, die ihre Pforten geöffnet haben und die Gäste auch noch bewirteten.
Den Autoren einen herzlichen Dank für ihre Bereitschaft ihre Werke vorzustellen.


Sportscheune

Wir haben einen Präventionskurs zur Sturzverhinderung bei Ulli Happ in der Sportscheune besucht. 10 schweißtreibende Übungen, Gehirnjogging, Balanceübungen, "Ballspiele" uvm. Viel Spaß, viel Energie und viel Ehrgeiz von 10 engagierten LandFrauen. Eine Wiederholung wäre sicherlich sinnvoll.


Föhr 30. Juni 2015

Bei herrlichem Wetter fuhren 42 LandFrauen und Gäste am 30.Juni zur Sonneninsel Föhr. Abfahrt in Wankendorf um 6Uhr morgens-etwas früh-später nettes Frühstück an der Raststätte-die Schifffahrt sehr angenehm. Die Inselrundfahrt mit der Föhrer Friesenbahn zeigte Föhr von der schönsten Seite: 16 Inseldörfer, die Stadt Wyk, Windmühlen, Deich, Marsch,Langdörfer, anmutige Strohdachhäuser, Wind Sonne, Fischräucherei, eine Milchtankstelle, 34 Höfe, 3000Kühe, viele Pferde, Heuduft, schöne Rosen und Holunderblütenduft.Nach unserer Friesenbahntour gab es ein leckeres Mittagessen. Die freie Zeit am Nachmittag wurde zum Baden, Eisessen, Shoppen oder zum Kaffeetrinken genutzt.Unsere Fähre fuhr um 16:30Uhr zurück. Ein Abendimbiss beendete die schöne Sommerfahrt an der Nordsee..


Fahrt in die Schwäbische Alb

Eine Busfahrt durch Deutschland im Mai hat ihren besonderen Reiz.Davon konnten sich 30 Wankendorfer und Bokhorster LandFrauen mit Gästen überzeugen. Am Himmelfahrtstag startete die Reise zur Schwäbischen Alb. Am Nachmittag war Rothenburg o.d. Tauber das erste Ziel. Einer Stadtführung durch die Altstadt und den Touristenströmen zu folgen war eine besondere Aufgabe. Zur Stärkung gab es „Schneebälle“ zu kaufen, eine Mürbeteigspezialität der Gegend.

Am frühen Abend war unser 4-Sterne- Hotel in Giengen an der Brenz erreicht. Großzügige Zimmer, sehr aufmerksames und umsichtiges Personal sowie ein leckeres landestypisches Essen überzeugte alle in den 4 Urlaubstagen. Nach einem umfangreichen Frühstück starteten wir in der „Hauptstadt der Teddybären“ zum Besuch des Steiffmuseums. Dieses Erlebnismuseum hat für jeden etwas zu bieten, die Firmengeschichte der Margarete Steiff GmbH, einen historischer Ausstellungsbereich und sogar eine Schaufertigung von Steiff Produkten. Und wenn sich während des Rundganges und der „Suche nach den 1000 Bären“ plötzlich der Boden unter den Füßen bewegt ist der Überraschungseffekt gelungen, da staunen auch erwachsene Augen. „Mit einem Lächeln im Gesicht“ verließen wir Giengen in Richtung Sternheim zum Meteoritenmuseum. Vor 15 Millionen Jahren schlug hier ein Asteroid ein und setzte eine Energie von mehr als 1000 Atomkraftwerken frei. Bis 1969 gingen Forscher davon aus, dass dieser Krater durch einen Vulkan entstanden sei. Neue Untersuchungen und Gesteinsfunde konnten den Asteroideneinschlag belegen. Unser Museumsführer war freudig überrascht zu erfahren, dass er erstmals Gäste aus Schleswig-Holstein begrüßen durfte. Nach einem Mittagsbummel durch Aalen besuchten wir das Limesmuseum. Hier lebten zur Römerzeit 2000 Menschen in einem Reiterkastell. Unsere Führung berichtete über die Lebensumstände der Soldaten und zeigte Orginalfunde aus der Zeit. Nach so vielen Informationen hatten sich alle das Abendbrot verdient, natürlich wieder mit einem Obstlerschnaps zur Verdauung.

Eine Stadtrundfahrt in Stuttgart stand am 3.Tag auf dem Programm. Nachdem im Krieg die Innenstadt zu 90% zerstört wurde, wagten viele Feinmechanikfirmen, Autozulieferer und Buchverlage den Neuanfang. Heute hat Stuttgart mit einem Baustopp zu kämpfen, Wachstum ist nur ganz begrenzt möglich. Ursache ist die Kessellage und damit schlechte Sauerstoffversorgung der Stadt. Ein Blick von oben auf die Innenstadt machte es uns deutlich. Nach einem ausgedehnten Stadtbummel war das Kloster Lorch unser nächstes Ziel. Die Stauffer gründeten das Benediktinerkloster. Heute finden hier u.a. Hochzeiten statt, im Kapitelsaal ist die Geschichte der Stauffer in einem Panoramagemälde anschaulich erzählt. Durch das malerische Remstal mit seinen blühenden Wiesen ging die Fahrt wieder nach Giengen zurück.

Am 4. Tag erlebten wir eine sehr gute Stadtführung in Ulm. Im Fischer-und Gerberviertel erfuhren wir viel über das damalige Leben, Anekdoten von Ulmer Bürgern und dem Bau des Ulmer Münsters mit einer 600Jahre langen Bauzeit. Entstanden ist ein Kirchenraum, in dem innen Platz für 20 000 stehende Menschen wäre und der (noch) weltweit höchste Kirchturm. Nachmittags war der Blautopf, eine der schönsten Karstquellen bei Blaubeuren unser Ziel. Diese türkisblaue Wasserfläche faszinierte inmitten des Waldes beim Kloster Blaubeuren.

Mit vielen schwäbischen Eindrücken ging es am nächsten Tag wieder zurück nach Hause, wo wir nach den milden und sonnigen Tagen von typischem Schleswig-Holstein-Wetter empfangen wurden. Ein großes Dankeschön geht an Ilse Blöcker und Elke Bestmann, die diese tolle Fahrt mit dem Busunternehmen Dehn organisierten. Unser Dank gilt auch den mitgefahrenen Bokhorster LandFrauen und Gästen, wir hatten viel Spaß miteinander!


LandFrauentag 2015 in NMS


Hilfe es brennt! Was tun?

Eindrucksvolle Übungen zum Brandschutz hatten am 25.April die 5 Feuerwehrleute der Wankendorfer Wehr für unsere LandFrauenveranstaltung vorbereitet. 16 LandFrauen und Gäste fanden sich ein. In zwei Gruppen hatte jeder die Gelegenheit den Gebrauch eines Feuerlöschers auszuprobieren, eine brennende Person zu retten und zu erfahren, was mit einer erhitzten Spraydose passieren kann. Sehr eindrucksvoll war die Vorführung der Feuerwehrleute, wenn ein Fettbrand mit Wasser bekämpft wird. Es entstand ein riesiger Feuerball. Solche Bilder prägen sich ein. Jeder wird jetzt zum Topfdeckel oder zur Decke greifen, um den Brand den Sauerstoff zu nehmen. Alle Teilnehmerinnen wissen jetzt auch, dass ein Brand (z.B. Tannenbaum) von unten her bekämpft wird, da die Hitze nach oben steigt. Wir danken Michael Haagen und seiner Truppe für diesen gelungenen Vormittag!


Backen und Dekorieren von Torten

Elke Bestmann erwartete 22 backfreudige Landfrauen in der Schulküche Wankendorf am Abend des 26. Februar 2015. Für die Profis unter ihnen hatte sie bereits Tortenböden vorbereitet, die auf ihre Füllung warteten. Backneulinge zeigte sie das professionelle Backen von Biskuitböden. Wie kunstvolle Rosenblüten aus Marzipan gefertigt werden lernten die Teilnehmerinnen von Renate Groll und Karin Schnack.

Zur ungewohnten Stunde wurde das Kuchenbuffet eröffnet. Und wenn bei der nächsten Kaffeerunde eine Torte akkurat mit Mandeln an der Seite verziert ist, kann man sicher sein, die Bäckerin war dabei und hat diesen Trick von Elke Bestmann erlernt.